Man mag über das Internet zurecht geteilter Meinung sein, wenn es um die Privatsphäre oder auch um vertrödelte Zeit geht, doch für Schriftsteller, Autoren, Texter und Journalisten des 21. Jahrhunderts ist es ein wahrer Segen. Nirgendwo sonst kann man Texte dauerhaft mit so wenig Aufwand einer derart breiten Öffentlichkeit präsentieren.

Aangefangen bei einem eigenen Blog, über eine eigene Webseite bis hin zur Möglichkeit, das eigene E-Book zu veröffentlichen und zu verkaufen, stehen Autoren hier nahezu alle Möglichkeiten offen. Wer seine Plattform im Internet selber betreibt, der hat sogar stets die absolute Kontrolle darüber, was mit den Inhalten geschieht und findet sich nie in der Situation wieder, dass beispielsweise die Facebook-Firmenseite von Facebook gesperrt wurde und alle Arbeit umsonst war, weil jemand mit den Inhalten nicht einverstanden war.

Die klassischen Kanäle wie beispielsweise Bücher, Magazine und Zeitungen sind deswegen längst nicht tot und ich möchte ihnen ihren Wert auch in keiner Weise absprechen, schließlich möchten wir alle unsere Werke letztendlich auch in gedruckter Form veröffentlichen. Online zu veröffentlichen ist lediglich eine zusätzliche Möglichkeit für Autoren, Schriftsteller und Journalisten, ihre Texte einer breiten Öffentlichkeit zugänglich, und damit auf sich aufmerksam zu machen.